Der Blog des Jahres 2011 befindet sich hier10.01.2012Nach dem erfolgreichen Abschließen meiner Zwischenprüfung, konnte ich ein paar sehrschöne Weihnachtstage im Kreise der Familie verbringen, bevor es in den lang ersehntenSki-Urlaub ging. Leider hatte mich eine Mandelentzündung erwischt, so das der Urlaubzwar etwas ruhiger, aber dennoch erholsamem und lustig verging. Aber nun hat seit dem 2. Januar mein Trainer E. Scheibe mich wieder voll unter seinen Fittichen. Denn wie könntdas Olympiajahr anders beginnen, als mit einem Athletik-Trainingslager. So haben wirunsere Auto am 2.Januar gepackt und uns auf den Weg zum Rabenberg gemacht, um hierbis zum 13.Januar uns in Form zu bringen. Mit einer Einheit auf dem Ergometer eröffneteHerr Scheibe das Trainingslager nicht unbedingt zur Freude aller. Nachdem anfangsnahezu kein Schnee mehr lag, durch die sehr milden Temperaturen, hat unsglücklicherweise Petrus seit Ende vergangener Woche mit Schnee reich beschert und unsdadurch erfreuliche Abwechslung zum Trainingsalltag gebracht. Denn nun steht nebenKrafttraining, Ergometer, Spiel und Gymnastik auch Ski-Langlauf auf dem Trainingsplan.Die Möglichkeiten der Freizeit Gestaltung sind hier sehr gering, aber nach ca. fünfEinheiten pro Tag ist außer dem Bett nicht viel mehr vonnöten.17. 1.2012 Nach dem letzten Freitag das Athletiklager auf dem Rabenberg zu Ende ging, wurdenheute schon wieder die Koffer gepackt, um ab morgen in Ratzeburg mit dem Skullteam zutrainieren. Der kurze Zwischenstopp in der Heimat wurde mit der Einladung zurSportlerehrung Sachsen 2011 gut verbracht. Denn am letzten Samstag wurden imDresdner Kongresszentrum die Sportler des Jahres geehrt, bei der wir als Vizeweltmeisterin der Kategorie Mannschaft des Jahres leider nur den 8. Platz erreichen konnten. Auchnutzten wir die Zeit zu Hause um gestern die erste Fahrt im Einer auf der Elbe zuunternehmen. Es war zwar kalt, aber wie unsere Trainer immer sagt, " nur die harten kommin Garten" und nach langer wasserfreier Zeit machte es dennoch richtig Spaß. Nuntrainieren wir bis Samstag in Ratzeburg, wo unter anderem ein Stufentest auf dem Plansteht, bevor wir dann endlich mal mehr als eine Woche zu Hause verbringen.06.02.2012Und da ist die schöne Zeit zu Hause wieder vorbei. Denn am vergangenen Freitag, den03.02., starteten wir vom Flughafen Berlin/ Tegel nach Südfrankreich, ins Winterlager. Achnein!! In das klimatisch günstigere Wasserlager in Le Temple-sur-Lot. Aber die Kälte ausdem Osten Europas hat auch hier zugeschlagen. Dadurch steht bisher leider nurErgometerrudern auf dem Plan. Bis auf eine Wassereinheit blieb der angestaute Fluss vonuns noch unberührt, aber die Wettervorhersage verspricht Zuversicht. So das wir hoffentlichbald das Wasser zum Kochen bringen können.22.02.2012In den letzten Tagen des Trainingslager spielte der Wettergott doch mit, so das wir noch dieein oder andere Einheit auf dem Wasser trainieren konnten. Nich immer konnten wir zwarden Eisschollen ausweichen, aber glücklicherweise waren unsere Boote der Arbeit alsEisbrecher gewappnet. Letzten Samstag ging es dann endlich nach Hause. Wie immererwischte es einen von uns, der ohne Gepäck den Flughafen verlies, aber am Sonntag warauch dieser Koffer angekommen. Jetzt werden erst einmal die nächsten Einheiten auf derElbe absolviert, bis es für zwei Tage nächste Woche nach Ratzeburg geht. Diese Woche istaber erst einmal Zeit für Erholung, da der Trainingsplan etwas lockerer ist, bevor es in derkommenden Woche wieder hart genug wird.25.02.2012Hier ist noch eine kleine Überbrückung der Wintermonate ohne Wettkampf. Die Saison2011 in einem kurzem Zusammenschnitt einiger Bilder.
07.03.2012Da ging es wieder los heute morgen, 11:20 Uhr mit einer halben Stunde Verspätung,startete der Flieger vom Flughafen Leipzig ins Trainingslager, nach Aviz (Portugal). Hiererwartete uns die schöne Abendsonne, die uns hoffentlich die nächsten 14 Tage erhaltenbleibt. Die nächsten Tage wird jetzt erst einmal gerudert und gerudert.11.03.2012Ich wünsche Dynamo Dresden heute viel Erfolg beim ersten ausverkauften Geisterspiel derWelt. Das ist schon eine starke Aktion der Dynamofans. Hier im Trainingslager in Portugalwerde ich in ordentlicher Ausrüstung das Spiel verfolgen. 22.03.2012Da sind die zwei Wochen in Portugal auch wieder vorbei. Nachdem wir in der ersten WocheBombenwetter hatten, mit Temperaturen um die 22 Grad und meist Windstille, wurde diezweite Woche etwas "welliger". Die Sonne hatte uns zwar nicht verlassen, aber ihre Kraftwar zurück gegangen und das eigentliche Übel war der aufkommende Wind. Die ersteWoche war geprägt von vielen langen Rudereinheiten bei nahezu optimalen Bedingungen (spiegelglattes / gebügeltes Wasser), für Abwechslung sorgten ein paar Radkilometer,sowie Krafteinheiten. Für die Entspannung sorgten die freien Nachmittage, die meist mitSonnenbad am Pool verbracht wurden. Der erste Sonnenbrand war so natürlichvorprogrammiert und leider nicht zu verhindern, denn in ganz Avis gab es nur zwei TubenSonnencreme zu kaufen. Es war nun einmal erst Anfang März. In der zweiten Wochestanden mehrere intensive bis hochintensive Rudereinheiten im Einer auf demTrainingsplan, die uns ganz schön zur Erschöpfung brachten. Angefangen haben wir mit 4 mal 2000m in den Schlagfrequenzen 20-24 ( was etwas höher ist als im normalenTraining), hier stand Kraft pro Schlag im Vordergrund. Als Abschlussbelastung sollten amDienstag Vormittag dann 3 mal 2000m in den SF 28-30 ( ca 4 Schläge niedriger als imRennen) absolviert werden. Aber auf Grund starken Windes und hoher Wellen musste diedritte Strecke auf 1500m verkürzt werden, aber auch diese ähnelte eherÜberlebenstraining. Denn keiner wollte ins Wasser fallen. Trocken blieb aber niemand,denn die Wellen liefen meist über oder ins Boot. Nun gilt es die anderthalb Wochen bis zumnächstes Wochenende gut in der Heimat zu überstehen, um dann fit für die Langstreckeund den 2000m Ergotest zu sein. Aber als erstes wird morgen ausgeschlafen....03.04.2012Ein langes und abwechslungsreichesRuderwochenende ist zu Endegegangen. Am Samstagvormittagging es im gemeinsamen Bootshausder TU Dresden mit einer Bootstaufelos. Es wurde ein neuer Achtergetauft. Nur war kein Ruderwetter andiesem Tage. Die Elbe hatte sich mitSchaumkronen durch heftige Windedargeboten und so war an rudernnicht zu denken. Schade!Weiter ging es an diesem Tage mitDaumendrücken für Sohn Karl, der inLeipzig zum Ergometertest und amSonntag zur Langstreckenregattawar. Gleichzeitig ist das einer von zwei Tests zur Qualifikation für die Olympiamannschaft.Also bangen, Daumendrücken und dann kam zum Nachmittag der ersehnte Anruf von Karl.Er ist eigene Bestzeit auf dem Ergometer gefahren und hat er die drittbeste Zeit erreicht.Mit 5:47,3 ist es ein guter Start zum erwünschten Ziel Olympiamannschaft. Anschließendging es zur Dresdner Sportlergala ins Kongresszentrum. Bei einem schönenunterhaltsamen Abend, mit viel Sportprominenz wurde Karl und sein langjährigerRuderpartner, Tim Grohmann, für den größten Dresdner Erfolg im Jahr 2011 geehrt. Sieerhielten von der Jury einen Extrapreis für ihren Vizeweltmeistertitel im 4x in Bled. Leiderkonnten die Beiden diesen Preis nicht persönlich entgegen nehmen, da sie an diesemWochenende in Leipzig sind. Dafürnahm ihr Heimtrainer Herr Scheibediesen Scheck entgegen. Am Sonntag war das Wetter zumGlück besser als am Samstag. FürKarl standen die 6 km Langstreckeheute an. Karl ruderte beiSchiebewind auf einen 11. Platz.Dieses Ergebnis ist leider nichtausreichend denn zur Olympiadekönnen nur 8 Skuller fahren. Nunmuss sich in 14 Tagen in Köln allesentscheiden. Da geht es um diesogenannte Wurst, wer schafft essich für London zu qualifizieren. AmMontag ging es für Karl schon wiederins Trainingslager nach Racice zum letzten Feinschliff. Die ganze Aufmerksamkeit ist jetztauf das Wochenende in Köln ausgerichtet. Dort wird sich dann zeigen ob es ein gutes Jahrwerden kann. Wir drücken die Daumen.Heike und Achim Schulze
07.04.2012Hier sind noch ein paar Bilder von der Langstrecke in Leipzig.09.04.2012Wer kennt diese schönen Momente nicht, wenn man drei bis vier Mal am Osternest vorbeiläuft, es doch nicht findet und alles über einen schmunzelt. Schön war die kurze Zeit, alswir Sonntagnachmittag nach Hause kamen und die große Suche im Kreis der Familiebegann.Traditionell endete unser Vorbereitungslager mit dem ersten 2000m Rennen des Jahres.Wie schon im Vorjahr konnte ich diese Belastung innerhalb der Trainingsgruppe für michentscheiden und das ein oder andere ausprobieren, um für die Qualifikation nächstesWochenende gewappnet zu sein. Ansonsten gab es nicht viel aufregendes zu erleben. DieRegattastrecke in Racice ist sehr abgelegen und bietet daher kaum attraktiveBeschäftigungen. Gefreut hatte ich mich über den spontanen Besuch meiner Eltern,mitmeinem Onkel und Cousin im Schleptau. Die einen spontanen Ausflug zum Karfreitagnutzten und mich auf diesem Wege besuchten.Nun gilt es die Woche wieder zu Kräften zu kommen und gesund zu bleiben,bevor es amDonnerstag nach Köln geht. Beginn ist dann am Freitag Abend mit dem Vorlauf.17.04.2012Ein weiterer Schritt in Richtung Olympia ist absolviert.Nach einem guten Vorlaufsieg und einem sehr gutgeruderten Halbfinale, welches ich auch gewinnenkonnte, hatte ich das Minimalziel, Finale im nationalenAusscheid, erreicht. Leider konnte ich aber im Finalemeine eigentlichen Stärken nicht noch einmal abrufen.So das am Ende nur der 6. Platz zu Buche stand. BeiLondoner Wetter konnte mein Trainingskamerad PhilippWende dieses Rennen mit einer sehr starken Vorstellungfür sich entscheiden. Das am Sonntag anschließende 2xRennen, mit Lauritz Schoof, verlief erwartungsgemäß und endete mit Platz 3.Seit gestern steht nun auch die Nominierung für den ersten Weltcup in Belgrad fest. Dawerden wir die Chance bekommen, uns in unserem Vizeboot vom letzten Jahr nochmals zubeweisen. Für die nächsten 2,5 Wochen gilt es also, unsere Qualität vom letzten Jahrwiederzufinden und zu verbessern, um für die internationale Konkurrenz gewappnet zusein. 01.05.2012Nun wird es langsam ernst, denn am nächsten Wochenende steht der erste Weltcup derolympischen Saison an. Dieser findet in Belgrad statt und ist das erste Aufeinandertreffender Weltelite, sowie mein erster Aufenthalt in Serbien. Starten werde ich im Doppelvierermit meiner Crew vom letzten Jahr. Neu ist aber unser Sponsor, die AFA, denen der Dankgilt für die Unterstützung in diesem Jahr. Für das Wochenende müssten wir gut gewappnetsein, denn in den letzten zwei Wochen trainierten wir zur Hälfte im schönen "spannenden"Ratzeburg. Die Stimmung ist gut und die Fortschritte während der Einheiten lassen unsfrohen Mutes morgen nach Belgrad fahren. Nun müssen wir nur noch unsere Stärken vomletzten Jahr wieder heraus kramen und den Duellen standhalten. Über Facebook versucheich euch wieder auf dem laufenden zu halten, wenn es da Internet gibt. 01.05.2012Die Stadt Dresden hat heute weder Kosten und Mühen gescheut und mir meinTrainingsrevier zum Frühjahr ordentlich “umgegraben”. Heute fand die jährlicheDampferparade am 1. Mai statt. Bei herrlichem Wetter fuhren alle Schaufelraddampfer amVereinsgelände vorbei.
09.05.2012Das erste Aufeinandertreffen mit derinternationalen Konkurenz amvergangenen Wochenende beimWeltcup in Belgrad verlief nichtganz nach unseren Wünschen. Beischönem Wetter ( Sonne, 25 °C,blauer Himmel) und einer sehrschnellen Strecke verliefen derVorlauf und das Halbfinale ganznach Plan mit einem Sieg. Nur imFinale am Sonntag konnten wirnicht unsere alte Stärke über dieStreckenmitte abrufen und musstenuns trotz gutem Endspurt denKroaten mit 1,2sec geschlagengeben. Aber für den erstenWettkampf im Doppelvierer diesesJahr dennoch sehr akzeptabel. Nungilt es in den nächsten dreiWochen, bis zum Weltcup inLuzern, unsere schwächen zuminimieren und vor allem unserealte Stärke zu verbessern.