Karl Schulze USV TU Dresden e.V.
TERMINE 25.-27. Mai   2.WC Luzern 15.-17.Juni  3. WC München
Deutscher Ruderverband Landesruderverband Sachsen Ruder-Bundesliga USV TU Dresden Abt. Rudern Sparkassenteam Dresden 2012 Fledermausachter Dresden TU Dresden Achter DRC-Achter Tim Grohmann
Der Blog des Jahres 2011 befindet sich hier 10.01.2012 Nach dem erfolgreichen Abschließen meiner Zwischenprüfung, konnte ich ein paar sehr  schöne Weihnachtstage im Kreise der Familie verbringen, bevor es in den lang ersehnten  Ski-Urlaub ging. Leider hatte mich eine Mandelentzündung erwischt, so das der Urlaub  zwar etwas ruhiger, aber dennoch erholsamem und lustig verging. Aber nun hat seit dem    2. Januar mein Trainer E. Scheibe mich wieder voll unter seinen Fittichen. Denn wie könnt  das Olympiajahr anders beginnen, als mit einem Athletik-Trainingslager. So haben wir  unsere Auto am 2.Januar gepackt und uns auf den Weg zum Rabenberg gemacht, um hier  bis zum 13.Januar uns in Form zu bringen. Mit einer Einheit auf dem Ergometer eröffnete  Herr Scheibe das Trainingslager nicht unbedingt zur Freude aller. Nachdem anfangs  nahezu kein Schnee mehr lag, durch die sehr milden Temperaturen, hat uns  glücklicherweise Petrus seit Ende vergangener Woche mit Schnee reich beschert und uns  dadurch erfreuliche Abwechslung zum Trainingsalltag gebracht. Denn nun steht neben  Krafttraining, Ergometer, Spiel und Gymnastik auch Ski-Langlauf auf dem Trainingsplan.  Die Möglichkeiten der Freizeit Gestaltung sind hier sehr gering, aber nach ca. fünf  Einheiten pro Tag ist außer dem Bett nicht viel mehr vonnöten.  17. 1.2012 Nach dem letzten Freitag das Athletiklager auf dem Rabenberg zu Ende ging, wurden  heute schon wieder die Koffer gepackt, um ab morgen in Ratzeburg mit dem Skullteam zu  trainieren. Der kurze Zwischenstopp in der Heimat wurde mit der Einladung zur  Sportlerehrung Sachsen 2011 gut verbracht. Denn am letzten Samstag wurden im  Dresdner Kongresszentrum die Sportler des Jahres geehrt, bei der wir als Vizeweltmeister  in der Kategorie Mannschaft des Jahres leider nur den 8. Platz erreichen konnten. Auch  nutzten wir die Zeit zu Hause um gestern die erste Fahrt im Einer auf der Elbe zu  unternehmen. Es war zwar kalt, aber wie unsere Trainer immer sagt, " nur die harten komm  in Garten" und nach langer wasserfreier Zeit machte es dennoch richtig Spaß. Nun  trainieren wir bis Samstag in Ratzeburg, wo unter anderem ein Stufentest auf dem Plan  steht, bevor wir dann endlich mal mehr als eine Woche zu Hause verbringen.  06.02.2012 Und da ist die schöne Zeit zu Hause wieder vorbei. Denn am vergangenen Freitag, den  03.02., starteten wir vom Flughafen Berlin/ Tegel nach Südfrankreich, ins Winterlager. Ach  nein!! In das klimatisch günstigere Wasserlager in Le Temple-sur-Lot. Aber die Kälte aus  dem Osten Europas hat auch hier zugeschlagen. Dadurch steht bisher leider nur  Ergometerrudern auf dem Plan. Bis auf eine Wassereinheit blieb der angestaute Fluss von  uns noch unberührt, aber die Wettervorhersage verspricht Zuversicht. So das wir hoffentlich  bald das Wasser zum Kochen bringen können.  22.02.2012 In den letzten Tagen des Trainingslager spielte der Wettergott doch mit, so das wir noch die  ein oder andere Einheit auf dem Wasser trainieren konnten. Nich immer konnten wir zwar  den Eisschollen ausweichen, aber glücklicherweise waren unsere Boote der Arbeit als  Eisbrecher gewappnet. Letzten Samstag ging es dann endlich nach Hause. Wie immer  erwischte es einen von uns, der ohne Gepäck den Flughafen verlies, aber am Sonntag war  auch dieser Koffer angekommen. Jetzt werden erst einmal die nächsten Einheiten auf der  Elbe absolviert, bis es für zwei Tage nächste Woche nach Ratzeburg geht. Diese Woche ist  aber erst einmal Zeit für Erholung, da der Trainingsplan etwas lockerer ist, bevor es in der  kommenden Woche wieder hart genug wird.  25.02.2012 Hier ist noch eine kleine Überbrückung der Wintermonate ohne Wettkampf. Die Saison  2011 in einem kurzem Zusammenschnitt einiger Bilder.    
07.03.2012 Da ging es wieder los heute morgen, 11:20 Uhr mit einer halben Stunde Verspätung,  startete der Flieger vom Flughafen Leipzig ins Trainingslager, nach Aviz (Portugal). Hier  erwartete uns die schöne Abendsonne, die uns hoffentlich die nächsten 14 Tage erhalten  bleibt. Die nächsten Tage wird jetzt erst einmal gerudert und gerudert.  11.03.2012 Ich wünsche Dynamo Dresden heute viel Erfolg beim ersten ausverkauften Geisterspiel der  Welt. Das ist schon eine starke Aktion der Dynamofans. Hier im Trainingslager in Portugal  werde ich in ordentlicher Ausrüstung das Spiel verfolgen.   22.03.2012 Da sind die zwei Wochen in Portugal auch wieder vorbei. Nachdem wir in der ersten Woche  Bombenwetter hatten, mit Temperaturen um die 22 Grad und meist Windstille, wurde die  zweite Woche etwas "welliger". Die Sonne hatte uns zwar nicht verlassen, aber ihre Kraft  war zurück gegangen und das eigentliche Übel war der aufkommende Wind. Die erste  Woche war geprägt von vielen langen Rudereinheiten bei nahezu optimalen Bedingungen    (spiegelglattes / gebügeltes Wasser), für Abwechslung sorgten ein paar Radkilometer,  sowie Krafteinheiten. Für die Entspannung sorgten die freien Nachmittage, die meist mit  Sonnenbad am Pool verbracht wurden. Der erste Sonnenbrand war so natürlich  vorprogrammiert und leider nicht zu verhindern, denn in ganz Avis gab es nur zwei Tuben  Sonnencreme zu kaufen. Es war nun einmal erst Anfang März. In der zweiten Woche  standen mehrere intensive bis hochintensive Rudereinheiten  im Einer auf dem  Trainingsplan, die uns ganz schön zur Erschöpfung brachten. Angefangen haben wir mit     4 mal 2000m in den Schlagfrequenzen 20-24 ( was etwas höher ist als im normalen  Training), hier stand Kraft pro Schlag im Vordergrund. Als Abschlussbelastung sollten am  Dienstag Vormittag dann 3 mal 2000m in den SF 28-30 ( ca 4 Schläge niedriger als im  Rennen) absolviert werden. Aber auf Grund starken Windes und hoher Wellen musste die  dritte Strecke auf 1500m verkürzt werden, aber auch diese ähnelte eher  Überlebenstraining. Denn keiner wollte ins Wasser fallen. Trocken blieb aber niemand,  denn die Wellen liefen meist über oder ins Boot. Nun gilt es die anderthalb Wochen bis zum  nächstes Wochenende gut in der Heimat zu überstehen, um dann fit für die Langstrecke  und den 2000m Ergotest zu sein. Aber als erstes wird morgen ausgeschlafen....  03.04.2012 Ein langes und abwechslungsreiches  Ruderwochenende ist zu Ende  gegangen. Am Samstagvormittag  ging es im gemeinsamen Bootshaus  der TU Dresden mit einer Bootstaufe  los. Es wurde  ein neuer Achter   getauft. Nur war kein Ruderwetter an  diesem Tage. Die Elbe hatte sich mit  Schaumkronen durch heftige Winde  dargeboten und so war an rudern  nicht zu denken. Schade!  Weiter ging es an diesem Tage mit  Daumendrücken für Sohn Karl, der in  Leipzig zum Ergometertest und am  Sonntag zur Langstreckenregatta  war. Gleichzeitig ist das einer von zwei Tests zur Qualifikation für die Olympiamannschaft.  Also bangen, Daumendrücken und dann kam zum Nachmittag der ersehnte Anruf von Karl.  Er ist eigene Bestzeit auf dem Ergometer gefahren und  hat er die drittbeste Zeit erreicht.  Mit 5:47,3 ist es ein guter Start zum erwünschten Ziel Olympiamannschaft. Anschließend  ging es zur Dresdner Sportlergala ins Kongresszentrum. Bei einem schönen  unterhaltsamen Abend, mit viel Sportprominenz wurde Karl und sein langjähriger  Ruderpartner, Tim Grohmann, für den größten Dresdner Erfolg im Jahr 2011 geehrt. Sie  erhielten von der Jury einen Extrapreis für ihren Vizeweltmeistertitel im 4x in Bled. Leider  konnten die Beiden diesen Preis nicht persönlich entgegen nehmen, da sie an diesem  Wochenende in Leipzig  sind. Dafür  nahm ihr Heimtrainer Herr Scheibe  diesen Scheck entgegen.   Am Sonntag war das Wetter zum  Glück besser als am Samstag. Für  Karl standen die 6 km Langstrecke  heute an. Karl ruderte bei  Schiebewind auf einen 11. Platz.  Dieses Ergebnis ist leider nicht  ausreichend denn zur Olympiade  können nur 8 Skuller fahren. Nun  muss sich in 14 Tagen in Köln alles  entscheiden. Da geht es um die  sogenannte Wurst, wer schafft es  sich für London zu qualifizieren. Am  Montag ging es für Karl schon wieder  ins Trainingslager nach Racice zum letzten Feinschliff. Die ganze Aufmerksamkeit ist jetzt  auf das Wochenende in Köln ausgerichtet. Dort wird sich dann zeigen ob es ein gutes Jahr  werden kann. Wir drücken die Daumen.  Heike und Achim Schulze
07.04.2012 Hier sind noch ein paar Bilder von der Langstrecke in Leipzig. 09.04.2012 Wer kennt diese schönen Momente nicht, wenn man drei bis vier Mal am Osternest vorbei  läuft, es doch nicht findet und alles über einen schmunzelt. Schön war die kurze Zeit, als  wir Sonntagnachmittag nach Hause kamen und die große Suche im Kreis der Familie  begann.  Traditionell endete unser Vorbereitungslager mit dem ersten 2000m Rennen des Jahres.  Wie schon im Vorjahr konnte ich diese Belastung innerhalb der Trainingsgruppe für mich  entscheiden und das ein oder andere ausprobieren, um für die Qualifikation nächstes  Wochenende gewappnet zu sein. Ansonsten gab es nicht viel aufregendes zu erleben. Die  Regattastrecke in Racice  ist sehr abgelegen und bietet daher kaum attraktive  Beschäftigungen. Gefreut hatte ich mich über den spontanen Besuch meiner Eltern,mit  meinem Onkel und Cousin im Schleptau. Die einen spontanen Ausflug zum Karfreitag  nutzten und mich auf diesem Wege besuchten.  Nun gilt es die Woche wieder zu Kräften zu kommen und gesund zu bleiben,bevor es am  Donnerstag nach Köln geht. Beginn ist dann am Freitag Abend mit dem Vorlauf.  17.04.2012 Ein weiterer Schritt in Richtung Olympia ist absolviert.  Nach einem guten Vorlaufsieg und einem sehr gut  geruderten Halbfinale, welches ich auch gewinnen  konnte, hatte ich das Minimalziel, Finale im nationalen  Ausscheid, erreicht. Leider konnte ich aber im Finale  meine eigentlichen Stärken nicht noch einmal abrufen.  So das am Ende nur der 6. Platz zu Buche stand. Bei  Londoner Wetter konnte mein Trainingskamerad Philipp  Wende dieses Rennen mit einer sehr starken Vorstellung  für sich entscheiden. Das am Sonntag anschließende 2x  Rennen, mit Lauritz Schoof, verlief erwartungsgemäß und endete mit Platz 3.  Seit gestern steht nun auch die Nominierung für den ersten Weltcup in Belgrad fest. Da  werden wir die Chance bekommen, uns in unserem Vizeboot vom letzten Jahr nochmals zu  beweisen. Für die nächsten 2,5 Wochen gilt es also, unsere Qualität vom letzten Jahr  wiederzufinden und zu verbessern, um für die internationale Konkurrenz gewappnet zu  sein.   01.05.2012 Nun wird es langsam ernst, denn am nächsten Wochenende steht der erste Weltcup der  olympischen Saison an. Dieser findet in Belgrad statt und ist das erste Aufeinandertreffen  der Weltelite, sowie mein erster Aufenthalt in Serbien. Starten werde ich im Doppelvierer  mit meiner Crew vom letzten Jahr. Neu ist aber unser Sponsor, die AFA, denen der Dank  gilt für die Unterstützung in diesem Jahr. Für das Wochenende müssten wir  gut gewappnet  sein, denn in den letzten zwei Wochen trainierten wir zur Hälfte im schönen "spannenden"  Ratzeburg. Die Stimmung ist gut und die Fortschritte während der Einheiten lassen uns  frohen Mutes morgen nach Belgrad fahren. Nun müssen wir nur noch unsere Stärken vom  letzten Jahr wieder heraus kramen und den Duellen standhalten. Über Facebook versuche  ich euch wieder auf dem laufenden zu halten, wenn es da Internet gibt.   01.05.2012 Die Stadt Dresden hat heute weder Kosten und Mühen gescheut und mir mein  Trainingsrevier zum Frühjahr ordentlich “umgegraben”. Heute fand die jährliche  Dampferparade am 1. Mai statt. Bei herrlichem Wetter fuhren alle Schaufelraddampfer am  Vereinsgelände vorbei. 
09.05.2012 Das erste Aufeinandertreffen mit der  internationalen Konkurenz am  vergangenen Wochenende beim  Weltcup in Belgrad verlief nicht  ganz nach unseren Wünschen. Bei  schönem Wetter ( Sonne, 25 °C,  blauer Himmel) und einer sehr  schnellen Strecke verliefen der  Vorlauf und das Halbfinale ganz  nach Plan mit einem Sieg. Nur im  Finale am Sonntag konnten wir  nicht unsere alte Stärke über die  Streckenmitte abrufen und mussten  uns trotz gutem Endspurt den  Kroaten mit 1,2sec geschlagen  geben. Aber für den ersten  Wettkampf im Doppelvierer dieses  Jahr dennoch sehr akzeptabel. Nun  gilt es in den nächsten drei  Wochen, bis zum Weltcup in  Luzern, unsere schwächen zu  minimieren und vor allem unsere  alte Stärke zu verbessern.